1. Leitgedanken und Grundsätze
Leitgedanken sind, dass alle
pädagogischen Bemühungen sich an dem Ziel einer solidarischen, gerechten und friedlichen Gesellschaft orientieren.
in ihrer Unterschiedlichkeit akzeptiert und geachtet werden
lernen wollen
versuchen dabei mitzuhelfen, Probleme des Lebens zu bewältigen und den hier Lernenden Hilfen auf dem Weg zur Selbstständigkeit und Verantwortlichkeit mitzugeben.
Grundsätze der pädagogischen Arbeit:
Bereitschaft und Fähigkeit zur konstruktiven Konfliktlösung mit der Voraussetzung verlässlicher Beziehungen zwischen allen am Schulleben Beteiligten
Schule ist mehr als Unterricht, kleine Lehrerteams begleiten die Kinder in überschaubaren Strukturen.
Schülerinnen und Schüler gestalten ihr Schulleben mit, z. B. in der Schülervertretung, als Helfer in der Schulbibliothek, als mitverantwortliche Leiter einer Arbeitsgemeinschaft (Mensa, Kiosk, Musik in der Pause)
Aneignung von fachlichem Wissen, Ausbildung von Bewertungs- und Beurteilungskriterien, um Bedeutendes von Unwichtigem zu trennen
Unterricht mit selbstgesteuertem und projektorientiertem Lernen, Methoden zur Aneignung von Wissen und Präsentation als Bestandteil eigenverantwortlichen Lernens
Öffnung der Schule, Kooperation mit außerschulischen Institutionen
Offenhalten der Bildungsgänge mit kontinuierlicher Beratung, auf individuelle Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler abgestimmter Unterricht
Gesundheitsförderung, auch im Sinne einer schulischen Sucht- und Gewaltprävention, wird von allen Lehrkräften kontinuierlich im Rahmen von Unterricht, Erziehung und Schule durchgeführt
2. Schulprofil:
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2.1.Organisation |
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2.1.1.Allgemeines (Daten und Fakten) |
900 Schülerinnen und Schüler in 37 Klassen mit 72 Lehrkräften Schüler kommen aus den Gemeinden Buseck (Großen-Buseck, Beuern, Oppenrod, Trohe, Alten-Buseck), Reiskirchen (Reiskirchen, Burkhardsfelden, Hattenrod, Ettingshausen, Lindenstruth, Winnerod, Bersrod, Saasen, Bollnbach), Gießen (Rödgen), Fernwald (Annerod, Albach, Steinbach) |
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2.1.1(Gebäude und Schulgelände) |
Gebäude: - 6 Jahrgangsebenen mit je 9 Klassenräumen - der Naturwissenschaften mit 3 Hörsälen, 9 Laborräumen - 3 Computerräume - 3 Werkräume, eine Fahrradwerkstatt, Lehrküche - 3 Kunsträume, eine Videowerkstatt und ein Fotolabor - eine Theaterwerkstatt - 2 Musikräume - Schülerbücherei (über 13.00 Bände, 3 Medienstützpunkte - Versorgungsküche, Mensa für den Ganztagsbetrieb - eine Cafeteria mit Kiosk für den Pausenbetrieb - eine offene Aula für Schulveranstaltungen - große und kleine Sporthalle (- Hallenbad des Hallenbadvereins) Schulgelände: großzügige Außenanlage mit - Leichtathletikanlage - Spielplatz - Schulgarten (Weide für Schafe, Gewächshaus) |
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2.1.2. Pädagogisches Ganztags- und Raumkonzept |
JAHRGANGSKONZEPT:
GANZTAGSSCHULE
KOOPERATIONSPROJEKT MIT DER MUSIKSCHULE
UNTERRICHTSFORMEN
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2.1.3.Organisationsstrukturen (Jahrgänge, Teams, Differenzierung, Kommunikation,…) |
- Jahrgangsteams in eigenen Ebenen mit z. Zt. 5 bis 7 Klassen (Klassenlehrerprinzip) - keine Kurs-Differenzierung in 5 und 6, in Jg. 7: Mathe E-G (innere Differenzierung), Englisch E-G ab Jg. 8: Mathe A,B,C; Engl. E-G ab Jg. 9: Ch/Ph E-G, Deutsch E-G (innere Differenzierung) in 10: Deutsch A,B,C (innere Differenzierung), Engl. A,B,C - Wahlpflichtunterricht - Fördermaßnahmen, Prüfungsvorbereitungen - Projektunterricht |
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2.1.4 Fortbildung |
Fortbildungskoordination mit den Schwerpunkten
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2.2. Unterricht |
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2.2.1. Fachbereiche (Unterricht, Methoden) |
- Methoden-Curriculum mit vorbereiteten UE für 5/6 - Projektunterricht mit 4 Std. in 5,6,7, 3 Std. in 8 und 2 Std. In 9 und 10 - Klassenlehrerprinzip von 5 - 10 - Fachunterricht nach hessischen Lehrplänen
Besonderheiten
der Fachbereiche |
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2.2.2 Projektarbeit |
Für die Jahrgänge 5 – 8 stehen 15 Stunden für Projektunterricht zur Verfügung, für die jedes Fach eine Stunde zur Verfügung gestellt hat. Projektthemen: 5. Schuljahr: Methodenlernen I, Soziales Lernen I, Märchen, Methodenlernen II, Wald 6. Schuljahr: Methodenlernen III, Soziales Lernen II, Methodenlernen IV: Rund ums Buch, Kinder der Welt 7. Schuljahr: Coole Tour (mit Experten), Methodenlernen V, Ernährung (mit Experten), Methodenlernen VI, Freies Projekt 8. Schuljahr: Wir gründen eine Firma (mit Experten), freies Projekt, Berufswahlunterricht zur Praktikum- Vorbereitung
In den Klassen 9 und 10 erfolgt der Projektunterricht jeweils zweistündig als Klassenlehrerunterricht im Wahlpflichtbereich. |
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2.2.3 Beraten und Fördern |
- Leitfaden für die Erstellung von Förderplänen - Bestehende Förderangebote: LRS-Kurse in Jg. 5/6, Förderstunden von 5-8 in Mathe, Deutsch, Englisch, AGs Prüfungsvorbereitung in JG 9 und 10 |
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2.3. Schule ist mehr als Unterricht |
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2.3.1. Soziales Lernen |
Erziehungsvereinbarung Jahrgang 5/6 : Aufbau Klassengemeinschaft/SV, Baustein Soziales Lernen im Projektunterricht Jahrgang 7: Teilnahme aller Klassen an der Coolen Tour Jahrgang 8-10: ausgearbeitete Baustein zur Sucht- und Gewaltprävention Streitschlichter in Jahrgang 5 und 6 |
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2.3.2 Ganztägig gemeinsam lernen |
- Nachmittagsunterricht als AG, Förderunterricht und Hausaufgabenhilfe an drei Tagen, Erweiterung ab 07/08 auf vier Tage |
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2.3.3. Bibliothek |
- Bestand: 15000 Bücher; CD`s, - Personal: ca. 20 ehrenamtliche Eltern, ehem. Kollegen - Nutzung: Ausleihbetrieb, Präsenzbibliothek, Arbeitsraum im Unterricht - Neuorganisation der Personalsituation |
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2.3.4.Ökologie |
- Schulgarten als Öko-Station mit Gewächshaus und Tierhaltung - Wahlpflichtkurse zur Ökologie - Energiesparkonzepte des Schulgebäudes (BHKW) |
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2.3.5. Projekte mit Austausch und Partnerschulen |
- Teilnahme an Comenius-Projekten - Schüleraustausch mit Frankreich (Beaulieu, Paris), Polen, Finnland, Ungarn, Italien
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2.4. Kooperation mit außerschulischen Einrichtungen |
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2.4.1. Soziales Netzwerk |
- Soziales Netzwerks mit Jugendamt, BFZ, Suchtprävention, SSA (Schulpsychologin), Jugendpflegen (Buseck, Fernwald, Reiskirchen) Jugendtreff, AGGAS, Martin-Luther-Schule, Jugendwerkstatt, Diakonisches Werk, Dekanat Kirchberg
- Sozialarbeiter/innen |
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2.4.2. Musikschule |
- Musikklassen - Kooperation mit der Musikschule - Musical im 6.Schuljahr - Instrumentenensembles
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2.4.3. Betriebe
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2.4.4 Förderverein |
Unterstützung durch finanzielle Hilfen bei
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2.4.5 Schulen im Schulverbund |
Grundschulen: Kooperation beim Übergang, gemeinsame Veranstaltungen GGO: Kooperation beim Übergang, Info-Veranstaltungen |
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2.5 Mitwirkungsgremien |
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2.5.1 Elternvertretung |
Elternabende Schulelternbeirat Mitwirkung Schulkonferenz Mitwirkung bei besonderen Veranstaltungen |
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2.5.2 Schülervertretung |
SV-Stunden Schülerrat Mitwirkung Schulkonferenz SV-Seminare |
3. Arbeitsschwerpunkte:
3.1. Differenzierungskonzept
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Ist-Stand |
Vorschlag, was steht an ?!! |
Verantwortlichkeit |
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Unterschiedliche und für Außenstehende verwirrende Strukturen der äußeren Differenzierung: keine Kurs-Differenzierung in 5 und 6 siehe 2.1.3 |
Verbesserung der inneren Differenzierung
Vereinheitlichung des Gesamtkonzepts |
Fachbereichsleiter der Fachbereiche mit äußerer Differenzierung, Schulleitung, Elternvertreter SV |
3.2 Musikalischer Schwerpunkt
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- Musikklassen in den Jahrgängen 5 und 6 (Wandelkonzert in 5, Musical in 6) - Orchester in den Jahrgängen 7 -10 - Musikschule im Haus - bewilligter Antrag „Schule mit musikalischem Schwerpunkt“ |
Umsetzung des Konzepts für „Schule mit musikalischem Schwerpunkt“ durch FB Musik und Musikschule |
FB Musik in Kooperation mit Musikschule, Schulleitung |
4.
Ausblick, Entwicklung
Das Schulprogramm ist ein Entwicklungs- und Steuerungsinstrument für die Weiterentwicklung einer Schule und muss daher ständig aktualisiert werden. Mit der vorliegenden aktualisierten Fassung ist neben der notwendigen Fortschreibung eine Konzentration auf wesentliche Bereiche erfolgt, die die kontinuierliche Weiterarbeit mit und an dem Schulprogramm erleichtern. Hierbei konzentrieren wir uns auf eine überschaubare Zahl von Arbeitsschwerpunkten.
Die jährlich notwendige Evaluation des Schulprogramms erfolgt durch eine Steuergruppe, in die alle Institutionen der Schule einbezogen sind, Veränderungen werden durch alle Schulgremien beschlossen.